Thorsten Reitzig


Torsten Reitzig ist Küchenleiter in der Jugendtagungs- und Bildungsstätte des Niedersächsischen Jugendverbandes "Entschieden für Christus" (EC) in Altenau.

Sein Werdegang zu diesem Ziel hin ist sehr geradlinig verlaufen. Er ist 1978 in Diepholz geboren und besuchte dort auch die Schule, die er zunächst mit dem Realschulabschluss und dann mit dem Besuch der Höheren Handelsschule abschloss.

So gerüstet trat er in die Ausbildung zu seinem Traumberuf ein. Zu Hause hatte er früh professionelles Kochen kennen gelernt, denn seine Mutter war als gelernte Hauswirtschafterin für die Küche in einem Altenheim zuständig. Sie legte Wert darauf, dass bei ihr zu Hause ebenso perfekt zubereitet wird, wie in der Großküche, strebte also auch hier Kochkunst an. Das begeisterte ihren Sohn. Der wollte daher bereits als Kind Koch werden und richtete alles darauf aus.

Seine Lehre durchlief er im Hotel Roshop, Barnstorf, das liegt etwa 50 km südlich von Bremen. Als Tagungshotel mit 110 Betten, legt man hier allergrößten Wert auf eine ausgezeichnete Küche. Denn nur so kommen die Tagungsgäste wieder.

Auch in der Berufsschule strebte der Jungkoch sehr gute Leistungen an und er nahm auch an Nachwuchswettbewerben teil, vergleichbar dem "Harzer Jugendmeister" . So vorbereitet erreichte er den selten erteilten Berufsabschluss mit "sehr gut" in Theorie und in Praxis. Nach der landesweiten Auswertung durch die Industrie- und Handelskammer erwies er sich als bester aller gastronomischen Ausbildungsberufe in Bremen und erster Landessieger Niedersachsen im Ausbildungsberuf Koch. - Ein stolzes Ergebnis!

Als Kind und auch als Jugendlicher war er oft zu Gast in der er Jugendtagungs- und Bildungsstätte des Niedersächsischen Jugendverbandes (EC), in Altenau. Hier leistete er seinen Zivildienst ab und wurde dann später auch Küchenleiter des Hauses.

Für ihn war das aber kein Anlass, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Er bewarb sich bei der "Begabtenförderung für berufliche Bildung" und erhielt eine Zusage für Fördermittel in Höhe von jährlich1.800 €, und das drei Jahre lang. So ganz nebenbei besuchte er einen Lehrgang bei der Industrie- und Handelskammer in Osterode und legte dort die Ausbildereignungsprüfung ab.

Als Küchenleiter hat er in seinem Betrieb freie Hand, und das reizt den jungen Koch so, dass er zumindest in den nächsten Jahren hier bleiben wird. Das Haus ist bekannt für seine gute Küche und so auch sehr gut ausgelastet.

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