Wolfgang Schaper


Wolfgang Schaper ist ein waschechter Harzer, seine Familie ist hier seit vielen Generationen ansässig, die Männer waren zumeist im Bergbau tätig. Er ist in Clausthal-Zellerfeld geboren, ging hier zur Schule und erlernte in Wolfs Hotel den Beruf Koch.

 

Nach der Lehre arbeitete er ein Jahr lang in der gutbürgerlichen Brauereigaststätte "Frankenheim" in Düsseldorf, seinen Wehrdienst absolvierte er als Alleinkoch im Kasino der Wolfenbütteler Bundeswehrkaserne. Schon damals war es Wolfgang Schapers Ziel, einmal selbständig einen eigenen Betrieb zu führen, und dies bestimmte seine nächsten Lebensstationen: In den folgenden vier Jahren arbeitete er in unterschiedlichen Gastronomiebetrieben, kaufmännische Erfahrungen sammelte er von 1978 an als Abteilungsleiter für Gastronomie in der Kaufhauskette Quelle. Hier lernte er auch seine Frau Maria kennen, die aus der Steiermark stammt. Von seiner Schwiegermutter, einer gestandenen steirischen Bäuerin, erlernte er viel bodenständige Kochkunst, unter anderem Strudelteig herzustellen.

 

Sein Ziel, selbständig zu werden, erfüllte sich 1983, als er mit seiner Frau Maria das Spiegelthaler Zechenhaus übernahm. Gemeinsam bewirtschaften sie nun die historische Gaststätte. Das Zechenhaus wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts als Verwaltungsgebäude des Spiegelthaler Hoffnungsschachtes mitten im Wald zwischen Zellerfeld und Wildemann erbaut.

 

Touristen stellen den wesentlichen Teil der Gäste dar, aber auch auf Stammgäste aus den umliegenden Bergstädten stützt sich der Betrieb.

 

Auf diesen Gästekreis ist sein Speisenangebot abgestimmt. Im Angebot sind diverse Braten, Ragouts, selbstverständlich Schnitzel und alles was dazu gehört und deftige Eintöpfe und Suppen, aber auch Pfannengerichte. Als Spezialität bietet Wolfgang Schaper seinen Gästen Wild an und Harzer Forellen, die er vom Forellenhof Stauffenburg lebend bezieht.